Mercedes-Benz JuniorCup 05. & 06. Januar 2019

Fazit von Sport1: Mehr als erfolgreich

Der 23. Mercedes-Benz Junior Cup war eine Veranstaltung der guten Stimmung und der Emotionen. Aber auch die Zahlen passen ins Bild: Die Einschaltquoten vom Samstag, die am Montag vorgelegt wurden, brachten noch einmal Zufriedenheit in die Gesichter der Verantwortlichen.

Über die lange Distanz von am Ende mehr als sechs Stunden, - so lange dauerte die Samstagsübertragung letztendlich - waren es durchschnittlich 210.000 Zuschauer, die vor den Fernsehgeräten saßen. Stefan Thumm, Fußballchef von Sport1, ist mehr als zufrieden: „Wenn man bedenkt, dass wir komplett gegen den Wintersport gesendet haben, sind das für uns mehr als erfolgreiche Zahlen.“ Vor allem in der für die Werbeindustrie relevanten Zielgruppe konnte man am Samstag noch einmal zulegen: „Wir hatten da einen durchschnittlichen Marktanteil von 2,8 Prozent.“ Um diese Zahl einzuordnen, zwei Vergleiche: Das anschließende Turnier der Profis aus Mannheim hatte lediglich 1,6 Prozent und der Jahresdurchschnitt von Sport1 in dieser wichtigen Gruppe liegt bei 0,8 Prozent.

Es war aber nicht nur der liveübertragende Sender, der die öffentliche Wahrnehmung so stark nach oben trieb. Der SWR berichtete ausführlich in seinem Landesprogramm und es kamen auch neue Spezialsender wie Reuters- TV, die weltweit vom Turnier berichteten oder Sky-TV-News, die fast stündlich aus Sindelfingen berichteten. Nach dem großen Interesse, das der Freitag hervorrief, meldete sich noch am Abend ganz kurzfristig der aufstrebende österreichische Mateschitz-Sender „ServusTV“, der am Samstag mit einem eigenen Team anreiste.

Jugendfußball hat also Zukunft – auch im Fernsehen. Auch beim Livestream gab es ein ganz ungewohntes Problem. Weil schon am ersten Tag die Leitungen stark belastet waren, mussten Kapazitäten zugekauft werden. Trotz der Liveübertragung im Fernsehen gab es im Internet schon am ersten Tag mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr an beiden Tagen zusammen. Vor allem die Fans von Manchester United und dem FC Kopenhagen sahen die Spiele auf den Internetseiten ihrer Vereine. „Vielen Dank für diesen Service, den wir bisher so noch nie erlebt haben“, bedankte sich der FC Kopenhagen am Sonntag. Zudem berichteten die Vereine in Wort und Bild ausführlich vom Turnier, besonders die Fotos der mehrfach preisgekrönten Fotografen Markus Gilliar und Matthias Hangst stießen auf großes Interesse.

Die modernen Kommunikationsmittel wurden ebenso stark genutzt bei diesem Turnier. Die Zahl der „Follower“ auf der offiziellen Facebook-Seite des Turniers, wurde in einem Jahr vervierfacht und marschiert Richtung 3.000. Neben der ausverkauften Halle ein weiterer Rekord für ein Jugendturnier.

Den Verantwortlichen geht es aber – und da wären wir wieder beim Anfang der Geschichte – nicht unbedingt um Rekorde, sondern vor allem um Zufriedenheit, um Emotion. Und da sind diese Zahlen ein guter Grund dafür, dass einem weiteren Engagement der Medien und der Partner nichts im Wege steht. Ganz im Gegenteil.

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