Mercedes-Benz JuniorCup 05. & 06. Januar 2018

Der Mercedes-Benz JuniorCup und seine Nationalspieler

Der Glaspalast war immer wieder Startschuß für eine große Karriere. Inzwischen sind es 29 ehemalige JuniorCup-Teilnehmer, die den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft geschafft haben.

Seit 28 Jahren ist der Mercedes-Benz JuniorCup, der am 5. und 6. Januar in Sindelfingen stattfindet, in den Schlagzeilen. Eines der Erfolgsgeheimnisse: Der Glaspalast war auch immer wieder Startschuß für eine große Karriere. Inzwischen sind es 29 ehemalige JuniorCup-Teilnehmer, die den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft geschafft haben. Insgesamt kommen diese 29 Spieler auf sage und schreibe 701 Länderspiele.   

 

In 28 Jahren 29 Nationalspieler, das ist schon mehr als ein Trend: Pro Jahr schafft durchschnittlich ein Talent den Sprung in das deutsche Team. Allerdings hat die Zahl in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Schon 2014 gab es eine imponierende Nachricht. Als Deutschland in Brasilien Weltmeister wurde, wurden auch fünf ehemalige JuniorCup-Teilnehmer Weltmeister: Manuel Neuer, Sami Khedira, Christoph Kramer, Benedict Höwedes und Mesut Özil. Diese WM-Generation ist noch immer am Start – aber von hinten drängen schon die nächsten Jahrgänge. Neue Spieler, noch jünger, noch schneller, noch dynamischer. Und deshalb ist die Tendenz vor der kommenden WM auch eher steigend: Bei den Titelkämpfen 2018 gibt es insgesamt mindestens neun ehemalige JuniorCup-Teilnehmer mit richtig guten Aussichten auf eine Teilnahme: Manuel Neuer,  Sami Khedira, Benedict Höwedes, Mesut Özil, Joshua Kimmich, Leroy Sanè, Sebastian Rudy, Kevin Trapp, Mario Gomez. Außenseiterchancen haben zusätzlich noch Christoph Kramer, Kruse, Ralf Fährmann. 

 

Seit dem vergangenen JuniorCup im Januar 2017 sind schon wieder zwei ehemalige Teilnehmer ganz wichtige Stützen in der deutschen Nationalmannschaft geworden: Joshua Kimmich und Leroy Sane haben sich durchgesetzt. In der Champions League mischen im Frühjahr 2018 Kevin Trapp (2007 mit Kaiserslautern im Glaspalast, inzwischen Paris St. Germain), Leroy Sanè bei Manchester City, Sami Khedira und Benedict Höwedes (Juventus Turin), Manuel Neuer, Joshua Kimmich und Sebastian Rudy bei Bayern München mit.

 

Auch interessant: Die späteren Nationalspieler, die in Sindelfingen im Trikot des VfB Stuttgart gespielt haben, könnten inzwischen eine eigene Bundesliga-Elf bilden, die sicherlich an der Spitze mithalten könnte: Timo Hildebrand, Sami Khedira, Mario Gomez, Kevin Kuranyi, Joshua Kimmich, Sebastian Rudy, Andreas Hinkel, Serdar Tasci, Christian Gentner, Marvin Compper, Tobias Weis.

 

Die Nationalspieler, die Jahreszahl ihrer JuniorCup-Teilnahme und die Länderspiele:

Mesut Özil (2006, 88 Länderspiele )

Manuel Neuer (2003, 74)

Sami Khedira (2005, 72)

Mario Gomez (2004, 71)

Kevin Kuranyi (2000 und 2001, 52)

Benedikt Höwedes (2006 und 2007, 44)

Tim Borowski (1999, 33)

Carsten Jancker (1993, 33)

Simon Rolfes (2001, 26)

Joshua Kimmich (2013, 25)

Sebastian Rudy (2008, 24)

Andreas Hinkel (2000, 21)

David Odonkor (2002, 16)

Lars Ricken (1995, 16)

Marcel Schmelzer (2006, 16)

Max Kruse (2007, 14)

Serdar Tasci (2005, 14)

Alexander Zickler (1991, 12)

Christoph Kramer (2010, 12)

Leroy Sane (2015, 9)

Timo Hildebrand (1998, 7)

Christian Gentner (2004, 5)

Benjamin Lauth (1999, 5)

Christian Schulz (2001, 4)

Aaron Hunt (2004, 3)

Kevin Trapp (2007, 2)

Marvin Compper (2003, 1)

Marco Reich (1996, 1)

Tobias Weis (2004, 1).

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